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Ansprache des Generalkonsuls Herrn Liang Jianquan an der Eröffnung der Ausstellung „Landleben, gemalt;Appenzell-China-Toggenburg"
2012/10/25
 

Sehr geehrter Herr Präsident Ernst Hohl,

Sehr geehrter Herr Regierungsrat Jürg Wernli ,

sehr geehrter Herr Landeshauptmann Lorenz Koller,

sehr geehrter Herr Säckelmeister Thomas Rechsteiner,

sehr geehrter Herr Gemeinderatspräsident Albert Leiser,

sehr geehrter Herr Hauptmann Ruedi Eberle,

sehr geehrter Herr Gemeindepräsident Christian Spoerlé,

meine Damen und Herren, liebe Freunde!

Es freut mich sehr, an der Vernissage „Landleben, gemalt;Appenzell-China-Toggenburg" teilzunehmen.

Kurz nach meiner Ankunft in Zürich vor zweieinhalb Jahren habe ich Appenzell Ausserrhoden besucht. In diesem Jahr war ich zweimal in Appenzell Innerrhoden. Die wunderschöne Landschaft, die gut gepflegte traditionelle Kultur und nicht zuletzt die eigenartige Landsgemeinde haben mich tief beeindruckt. Die appenzelle Kultur, die durch Vielfalt und Herkommen gekennzeichnet ist, geniesst auch in China eine hohe Bekanntheit. Wie häufig gesagt wird: „Kulturen sind Brücken, wodurch die Herzen und Gefühle verschiedener Nationen verbunden werden können". Verschiedene Kulturen können sich auch durch Austausch gegenseitig bereichern und nicht weniger entscheidend zur Völkerverständigung beitragen. Die letzte von Ernst Hohl-Kulturstiftung Appenzell veranstaltete Scherenschnittausstellung"Wenn Ost und West sich begegnen"im Jahr 2010 war gerade in diesem Sinne ein grosser Erfolg und bleibt gut in unserer Erinnerung.

Heute können wir wieder eine wichtige Gelegenheit des interkulturellen Austausches zwischen China und der Schweiz in dem geschichtsträchtigen Haus Appenzell geniessen. Sowohl China als auch die Schweiz haben in ihrer langen Geschichte glänzende nationale Kulturen mit eigener Prägung geschaffen. Anhand von Bauernmalereien aus China und der Schweiz zeigt die heutige Ausstellung erneut die kulturellen Gemeinsamkeiten aber auch die Unterschiede unserer beiden Ländern auf. Die Bauermalereien aus beiden Ländern sind tief im alltäglichen Leben der Menschen und der Natur verwurzelt und fungieren als ein interessanter Blickwinkel, von dem wir die besondere Faszination und grosse Vielfalt des gemalten Landlebens erleben koennen.

Meine Damen und Herren!

Eine völkerverbindende Begegnung wie die heutige Ausstellung ist ohne unheimlich viel Einsatz und grosse Leidenschaft nicht möglich. Gerade deswegen möchte ich ganz herzlich der Ernst Hohl-Kulturstiftung Appenzell, insbesondere Herrn Präsident Ernst Hohl und Frau Yu Hao für ihr jahrzehntelang unermüdliches und professionelles Engagement für die Vertiefung des kulturellen Vertsändnises zwischen den Menschen in unseren beiden Ländern danken. Dank ihrer grossen Anstrengungen und dank grosser Mühe von vielen hier anwesenden und nicht anwesenden Freunden entwickelt sich die Ernst Hohl-Kulturstiftung Appenzell immer mehr zu einem wichtigen Ort des kulturellen Austausches zwischen China und der Schweiz. Ihnen allen möchte ich meinen hohen Respekt und aufrichtigen Dank aussprechen.

Zum Schluss wünsche der Ausstellung „Landleben, gemalt;Appenzell-China-Toggenburg" sowie der die Ausstellung begleitenden Publikation einen vollen Erfolg. Ihnen allen, meine Damen und Herren, wünsche ich, so hoffe ich, ein interessantes Kultur-und Kunsterlebnis.

Vielen Dank!

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