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Dr. Zhao Qinghua besucht Avenir Suisse
2019/08/14
 

Am 06.08.2019 besuchte Dr. Zhao Qinghua, chinesischer Generalkonsul in Zürich und für das Fürstentum Liechtenstein, Avenir Suisse und tauschte sich mit dem Direktor Dr. Peter Grünenfelder sowie weiteren Forschern aus.

Generalkonsul Dr. Zhao (Erster von links) und Dr. Grünenfelder (Dritter von rechts)

Dr. Zhao bewertete die objektive Position und vernünftige Einstellung des Thinktanks in Bezug auf des Wirtschaftsstandorts der Schweiz positiv. Er erklärte, dass das Erfolgsrezept der Schweiz auf einer offenen Wirtschaft beruhe, die u.a. auch der pragmatischen Zusammenarbeit zwischen China und der Schweiz voraussetzt. Im April dieses Jahres unterzeichneten China und die Schweiz ein Memorandum of Understanding bezüglich der «Belt and Road Initiative» (BRI) zur Kooperation in Drittmärkten, womit die Schweiz einmal mehr ihre Vorreiterrolle in Europa in den chinesisch-europäischen Beziehungen bewies. China und die Schweiz hätten beide von der Globalisierung profitiert. Angesichts der gegenwärtigen Blockade des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs sollten die Zusammenarbeit gestärkt und gemeinsam das System des Freihandels und des Multilateralismus bewahrt werden. Er hoffe, dass Avenir Suisse weiterhin an ihrer objektiven Position und ihrer rationalen Stimme festhalte, damit das Verständnis und Vertrauen zwischen beiden Ländern weiter gestärkt werde.

Dr. Grünenfelder erklärte, dass China der drittgrösste Handelspartner der Schweiz sei und seine Bedeutung für die Schweiz täglich steige. Die beiden Länder hätten eine gute Basis, um in den verschiedensten Bereichen zusammenzuarbeiten, und auch die Aussichten seien vielversprechend. In der Schweiz werde Chinas Reformprozess mit Aufmerksamkeit verfolgt und man hoffe, dass China auf dem internationalen Parkett eine Rolle als „Stabilisator“ einnehme, um einen noch grösseren Beitrag für das weltweite Wirtschaftswachstum zu leisten. Avenir Suisse hoffe, den Kontakt mit dem Generalkonsulat beizubehalten, und werde den Austausch und die Zusammenarbeit mit China weiter verstärken. Weitere Forschung zur BRI und zum Freihandelsabkommen seien geplant, um die Zusammenarbeit beider Länder mit Daten und Ideen zu unterstützen.

Generalkonsul Dr. Zhao (Vierter von links) und Dr. Grünenfelder (Dritter von rechts)

Dr. Zhao unterhielt sich ferner mit Dr. Grünenfelder und weiteren Forschern über die Lage der Weltwirtschaft und über Entwicklungen im industriellen Sektor in China und der Schweiz.

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