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Generalkonsul Dr. Zhao Qinghua besuchte Liechtenstein
2019/07/01
 

Am 18. und 19.06.2019 besuchte Dr. Zhao Qinghua, chinesischer Generalkonsul in Zürich und für das Fürstentum Liechtenstein, Vaduz und Schaan. Er traf dabei Kollegen von der Regierung, Vertreter aus der Wirtschaft sowie langjährige Freunde des Generalkonsulats. Zudem stattete er dem Hauptsitz des internationalen Konzerns Hilti einen Besuch ab.

Generalkonsul Dr. Zhao(Mitte) und Herr Hoop(zweiter von rechts), Herr Beck(erster von links), Dr. Gassner(zweiter von links)

Dr. Zhao traf sich auf Einladung des Protokollchefs Wilfried Hoop mit Josef Beck, Geschäftsführer der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer und Dr. Hans-Werner Gassner, Präsidenten des Liechtensteinischen Bankenverbandes. Dabei stellte er die wichtigsten Erfolge in den 70 Jahren seit der Gründung der Volksrepublik China vor sowie Chinas Standpunkt im Handelsstreit. Er hoffe, dass China und Liechtenstein ihre pragmatische Zusammenarbeit in Bereichen Wirtschaft, Handel, Finanzen sowie Kulturaustausch vertiefen, um so Hand in Hand die Globalisierung und den Freihandel zu schützen. Herr Hoop, Herr Beck und Dr. Gassner priesen die Entwicklung der freundschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder. Sie betonten, dass Liechtenstein ein kleines Land sei, das im höchsten Masse auf einen globalen Markt angewiesen sei und dem eine auf Prinzipien gestützte internationale Ordnung sehr wichtig sei. Sie hofften deshalb, dass die Handelskonsultation zwischen den USA und China eine positive Entwicklung finde.

Generalkonsul Dr. Zhao(siebter von links) und Ehepaar Dr. Franz und Hanni Hoop (fünfter von rechts, fünfte von links)

Am Abend des 18. nahm Generalkonsul Dr. Zhao auf Einladung des befreundeten Ehepaars Dr. Franz Hoop und Hanni Hoop am Abendessen und freundschaftlichen Gespräch teil, an dem auch Hong Dietrich-Xian,ehemalige Präsidentin des Chinesischen Vereins, Philipp Eigenmann, CEO der Keramik Schädler AG, Martha Bühler, ehemalige Olympische Teilnehmerin, anwesend waren. Dr. Zhao erklärte, dass er als 10. Generalkonsul sehr schätze, dass seine Vorgängerinnen und Vorgänger bereits den Grundstein für die Freundschaft gelegt hätten, und er werde diese pflegen und weiterentwickeln. Er bedankte sich bei den Anwesenden für ihr langfristiges Engagement für das gegenseitige Verständnis und den kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern und ermunterte sie, die Entwicklung der chinesisch-liechtensteinischen Beziehung weiterhin zu verfolgen, anzuregen und bekannt zu machen. Frau Hoop liess sich vor Ort vom liechtensteinischen Fernsehen interviewen und erzählte von ihren Erlebnissen und der Freundschaft mit dem chinesischen Generalkonsulat seit 25 Jahren. Sie schätze sich glücklich, Chinas grosse Veränderung sowie die gesunde und stabile Entwicklung der Freundschaft beider Länder selber erlebt zu haben.

Generalkonsul Dr. Zhao(links) und Dr. Loos(rechts)

Am Vormittag des 19. stattete Generalkonsul Dr. Zhao dem Hauptsitz von Hilti einen Besuch ab. CEO Dr. Christoph Loos erklärte, dass Hilti bereits vor mehr als 50 Jahren den Schritt in den chinesischen Markt gewagt und seither nacheinander in Zhanjiang, Shanghai und Suzhou Fabriken eröffnet habe. Das gewaltige Wachstum und die andauernde Expansion der Firma seien nicht ohne das Geschäft in China zu denken. Er schätze Chinas erstklassige Verkehrsinfrastruktur, die effiziente Lieferkette und die stetige Verbesserung des Geschäftsumfelds. Dr. Loos erwähnte ferner, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China gegenwärtig für die Entwicklung internationaler Konzerne eine grosse Ungewissheit bedeute und für Unternehmen aller Länder, darunter auch Liechtenstein, einen Einfluss auf die zukünftige strategische Verteilung habe. Hilti werde weiterhin grossen Wert auf den chinesischen Markt legen und sein Wachstum in China fortsetzen. Generalkonsul Dr. Zhao bekräftigte Chinas Position im Handelsstreit mit den USA sowie die Strategie der Öffnung zum gegenseitigen Gewinn. Er ermunterte Hilti dazu, das Marktpotenzial in China weiter zu erschliessen und aktiv Investitionen in Zentral- und Westchina in Betracht zu ziehen.

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