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Dr. Zhao Qinghua an der Jahresversammlung SCCC & SHKBA
2019/05/29

Am 23.05.2019 nahm Dr. Zhao Qinghua, Generalkonsul in Zürich und für das Fürstentum Liechtenstein, an der Jahresversammlung der Handelskammer Schweiz-China (SCCC) und der Swiss-Hong Kong Business Association (SHKBA) teil und hielt eine Ansprache. Rund 200 Gäste haben an der Versammlung teilgenommen, darunter der Präsident der SCCC Felix Sutter, die Präsidentin der SHKBA Dr. Esther Nägeli, Seco-Vertreter Felix Rosenberger und andere Vorstandsmitglieder sowie Vertreter der Mitglieder der beiden Kammern.

In seiner Ansprache würdigte Generalkonsul Dr. Zhao die wichtige Rolle der beiden Kammern als Bindeglied zwischen China und der Schweiz in den letzten 40 Jahren und dankte den beiden Kammern sowie Freunden aus allen Bevölkerungsgruppen für ihren Einsatz für den Aufbau und die Entwicklung Chinas und ihre Beiträge zur Förderung des gegenseitigen politischen Vertrauens sowie des freundschaftlichen Austauschs zwischen China und der Schweiz. Er wies darauf hin, dass die hochkarätigen Besuche aus der Politik zwischen den beiden Ländern zahlreich seien, der Austausch und die Zusammenarbeit auf den verschiedensten Gebieten so eng wie nie zuvor und die Aussicht noch vielversprechender sei. Die Unterzeichnung des Memorandums of Understanding bezüglich der BRI zur Kooperation in Drittmärkten haben der Beziehung beider Länder neuen Schwung gebracht.

Dr. Zhao hob in seiner Rede die bemerkenswerten Erfolge und vielversprechenden Perspektiven der „Belt and Road Initiative“ hervor. Er wies darauf hin, dass bis heute bereits 131 Länder und 30 internationale Organisationen Verträge im Zusammenhang mit der BRI mit China unterzeichnet haben und die Prinzipien des „Mitdiskutieren, Mitgestalten, Mitprofitieren“ einen tiefen Eindruck hinterliessen. Die BRI brachte den Anrainerstaaten viele reale Vorteile. Bis jetzt sei noch kein Land, das an der BRI teilnimmt, in eine Schuldenkrise gefallen und viele Länder könnten sich im Gegenteil durch BRI aus der „Unterentwicklungsfalle“ befreien. Die BRI habe sich als ein Weg des Friedens, der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Vorteils erwiesen.

Dr. Zhao betonte, dass China die Zuversicht, Entschlossenheit und Stärke habe, um verschiedene Risiken und Herausforderungen zu meistern. Äussere Faktoren könnten Chinas Entwicklung nicht aufhalten. Die Zuversicht komme von den Möglichkeiten, die der Markt einer Bevölkerung von 1.4 Mrd. Menschen birgt, von der soliden Basis, welche in den letzten 40 Jahren in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen, Wissenschaft und Technik sowie Personalwesen erarbeitet wurden, von der Belastbarkeit einer Wirtschaft mit einer gut aufgestellten Industrie, vom Verständnis und Vertrauen, welches zahlreiche Freunde in der Zusammenarbeit mit China gewonnen haben, von der Überlegenheit eines Systems, welches am besten zu den chinesischen Gegebenheiten passt,  und von unseren unablässigen Bemühungen um eine Schicksalsgemeinschaft der Menschheit und die Erschaffung von neuartigen, von Respekt, Gerechtigkeit und dem gemeinsamen Vorteil geprägten internationale Beziehungen.

Dr. Zhao bekräftigte, dass Behauptungen wie „bei den Handelsverhandlungen mit den USA das Wort breche“, „geistiges Eigentum raube“ oder „Technologietransfers aufzwinge“ allesamt unbegründete Vorwürfe gegen China seien und die Position Chinas im Umgang mit dem Handelsstreit zwischen China und den USA bestehe nicht nur darin, seine eigenen legitimen Rechte und Interessen zu wahren, sondern auch das Freihandelssystem, die internationalen Ordnungen, die Aussichten für die weltwirtschaftliche Entwicklung und die gemeinsamen Interessen aller Länder zu wahren. „Wer auf eine gerechte Sache setzt, wird viel Unterstützung finden; wer auf eine ungerechte Sache setzt, wird kaum Unterstützung finden.“ Die Entwicklung hin zu Multilateralismus und Globalisierung sei unaufhaltbar und unumkehrbar. Das Generalkonsulat werde unablässig der SCCC, der SHKBA und anderen Freunden aus aller Welt die nötige Unterstützung bei der Erweiterung der Zusammenarbeit mit China geben und den Freunden helfen, bei der schnellen Entwicklung der Beziehung beider Länder Chancen ergreifen und neue Werte schaffen zu können.

Felix Rosenberger, Felix Sutter und Dr. Esther Nägeli hielten jeweils Reden. Sie würdigten die umfassende und tiefgreifende Entwicklung der chinesische-schweizerischen Beziehungen und die fruchtbaren Ergebnisse der pragmatischen Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft und Handel. Sie seien optimistisch über die Entwicklung Chinas und die Aussichten für die Kooperationen beider Länder und seien bereit, gemeinsam das politische Vertrauen, die wirtschaftliche Verflechtungen und den kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern zu fördern, was den beiderseitigen Unternehmen und Völkern zugutekommt.

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