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Empfang zum Frühlingsfest in Vaduz
2019/02/11
 

Am 30.1.2019 gab Dr. Zhao Qinghua, Generalkonsul in Zürich mit Zuständigkeit für Liechtenstein, in Vaduz einen Empfang anlässlich des Frühlingsfestes und des tibetischen Neujahrs Chinas. Am Empfang nahmen ca. 200 Gäste teil, darunter Landtagspräsident Albert Frick, Regierungsrätin und Vorsteherin des Ministeriums für Äusseres, Justiz und Kultur Dr. Aurelia Frick, Protokollchef Wilfried Hoop, Landtagsmitglied Vogt Günter, Ehemaliger Parteipräsident der Vaterländischen Union Jacob Büchel, Stellvertretender Amtsleiter des Amts für Auswärtige Angelegenheiten Domenik Wanger, Direktor des Landesmuseums Dr. Rainer Vollkommer. Weitere Freunde aus der Politik, Wirtschaft und Kultur und Auslandschinesen, darunter auch viele tibetische Landsleute, sind ebenfalls anwesend.

In seiner Rede überbrachte Dr. Zhao im Namen des Generalkonsulats den Auslandschinesen des Konsulargebiets sowie der liechtensteinischen Bevölkerung seine Glückwünsche zum Frühlingsfest. Er blickte zurück auf die großen Errungenschaften seit der Reform- und Öffnungspolitik in China und besonders in den tibetischen Gebieten sowie die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Liechtenstein in den letzten Jahren. Er betonte, dass die Kommunistische Partei Chinas mit Generalsekretär Xi Jinping als Kern das chinesische Volk zu Einheit geführt habe und dem Sozialismus chinesischer Prägung einen soliden Weg in ein neues Zeitalter bereite. Chinas Entwicklung habe einen grossen Beitrag für die Welt geleistet und durch seine Leistungen in Wissenschaft und Forschung sowie durch Ingenieurs- und Bauleistungen bahnbrechende Innovationen erbracht. Er dankte allen Unterstützern, Teilnehmenden, Befürwortern, Beobachtern und auch allen Kommentierenden, die dazu beigetragen haben, dass in beiden Ländern das politische Vertrauen gestärkt, die pragmatische Zusammenarbeit verbessert und das Verständnis zwischen den Völkern gefördert wurde. Generalkonsul Zhao wies darauf hin, dass die Ergebnisse von Chinas Entwicklung beweisen, dass sich China den richtigen und den Gegebenheiten des Landes geeigneten Weg begeben habe. Chinas weltweit beachteter Erfolg sei aus dem Eifer und dem Schweiss, der Intelligenz und dem Mut, der Reform und der Innovation, der Toleranz und dem festen Willen des chinesischen Volkes erwachsen. China werde ohne jegliche Abstriche weiter an einer Vertiefung der Reformen und einer Ausdehnung der Öffnungspolitik arbeiten und unerschütterlich an einer friedlichen Aussenpolitik der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung festhalten und nicht von der «Ein-China-Politik» abweichen. Schliesslich wünschte Dr. Zhao seinem Heimatland mehr Prosperität, den chinesisch-liechtensteinischen Beziehungen weitere Fortschritte und allen Landsleuten im In- und Ausland viel Glück und Gesundheit.

Die Aussenministerin Dr. Aurelia Frick erklärte in ihrer Rede, dass es im nächsten Jahr bereits das 70. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehung zwischen China und Liechtenstein sei. In den 70 Jahren entwickelten sich die bilateralen Beziehungen ständig, in den letzten 10 Jahren waren Durchbrüche besonders spürbar. Die freundschaftlichen Beziehungen beider Länder zeichnen sich durch drei Eigenschaften aus. Erstens diene sie dem gemeinsamen Gewinn beider Seiten. Gerade zur jetzigen Zeit, da Protektionismus eine Hochkonjunktur erlebe, können beide Seiten dagegen einen schnellen Zuwachs des Handels- und Investitionsvolumens verzeichnen. Zweitens verbinde beide die Geschichte. Beide Länder hatten sich von rückständigen, armen Ländern zu dem entwickelt, was sie heute sind. Beide Länder gehen unbeirrt den Weg, welcher den Gegebenheiten des Landes am besten entspreche, was der Ursprung ihres Erfolgs sei. Drittens teilten beide Länder gemeinsame Ideen und Werte. Beide Länder stünden für die Verbindung von Tradition und Innovation, unterstützten internationale Zusammenarbeit und Handel. Sie seien sich bewusst, dass im Zeitalter der Globalisierung kein einzelnes Land alleine die globalen Herausforderungen meistern könne. Die Aussenministerin Frick erklärte, dass das Schwein im chinesischen Tierkreis als Symbol für Entschlossenheit, Reichtum und Glück stehe und sie deshalb hoffe, dass China und Liechtenstein im Jahr des Schweins weiterhin entschlossen die freundschaftliche Beziehung zum gemeinsamen Gewinn weiterentwickeln und Hand in Hand sich den globalen Herausforderungen stellen.

Der Festsaal war geschmückt mit Chinas Nationalflagge, mit roten Lampions und chinesischen Glücksknoten, die einen festlichen Rahmen für das neue Jahr boten. Die Artistengruppe aus dem autonomen tibetischen Gebiet Huangnan in Qinghai Provinz präsentierte anschliessend ihr reichhaltiges Programm an tibetischen Liedern und Tänzen und erhielten von den begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern lang anhaltenden Applaus. Sorgfältig ausgewählte und ausgestellte Bilder und Filmaufnahmen aus den 40 Jahren seit Chinas Reform- und Öffnungspolitik zogen die Anwesenden in den Bann und regten zahlreiche Gespräche an. Die Gäste lobten die Erfolge von Chinas Entwicklung und hofften auf mehr Besuche und Reisen nach China in der Zukunft, um so selber Chinas traditionelle Kultur und schnelles Wachstum erleben, und damit auch die Freundschaft zwischen China und Liechtenstein voranbringen zu können. Die anwesenden tibetischen Landsleute zeigten sich berührt von den Stimmungen und Klängen aus der Heimat und tauschten mit den Artistinnen und Artisten viele «Zhaxidele» und freundschaftliche Gespräche aus. Die Auslandschinesen drückten ihren Stolz über die Erfolge von Chinas Entwicklung aus und zeigten den Wunsch, weiterhin an der Entwicklung des Heimatlandes teilnehmen zu können und sie zu bestärken, um so die Wiederauferstehung des chinesischen Volkes tatkräftig zu unterstützen.

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