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Vorwort von Frau Generalkonsulin Mao Jingqiu für den Band „Nadelkunst-Handstickereien aus China und der Schweiz"
2014/09/11
 

China und die Schweiz haben in ihrer langen Geschichte glänzende nationale Kulturen mit eigener Prägung geschaffen. Diese bereichern sich durch Austausch gegenseitig und – nicht weniger entscheidend – tragen zur Völkerverständigung bei.

Die chinesische Handstickerei kann auf über 3000 Jahre Geschichte zurückblicken und stellt eines der wertvollsten Elemente des immateriellen Kulturerbes dar. Die von nationalen Minderheiten angefertigten Handstickereien haben einen besonderen Charme, und das Kunsthandwerk zeigt die Weisheit und Kreativität, die den Alltag dieser Minderheiten prägen. Auch in der Schweiz hat die Stickerei einen hohen Stellenwert und ist eines der bekanntesten Erzeugnisse des kunsthandwerklichen Brauchtums.

Anhand zahlreicher, sorgfältig ausgewählter Exponate zeigt die Ausstellung „Nadelkunst – Handstickereien aus China und der Schweiz" erneut die kulturellen Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede unserer beiden Länder auf. Die Handstickereien bieten einen interessanten Blickwinkel, von dem aus wir die besondere Faszination und grosse Vielfalt dieses Brauchtums entdecken können.

Eine völkerverbindende Begegnung wie die aktuelle Ausstellung ist ohne unheimlich viel Einsatz und grosse Leidenschaft nicht möglich. Gerade deswegen möchte ich der Ernst Hohl-Kulturstiftung Appenzell, deren Präsidenten Ernst Hohl und der Kuratorin Yu Hao für ihr jahrzehntelang unermüdliches und professionelles Engagement für die Vertiefung des gegenseitigen kulturellen Verständnisses beider Länder recht herzlich danken.

Der Ausstellung „Nadelkunst – Handstickereien aus China und der Schweiz" im Haus Appenzell und der sie begleitenden Publikation wünsche ich grosse Beachtung und viel Erfolg.

 

Mao Jingqiu

Generalkonsulin der Volksrepublik China in Zürich

und für das Fürstentum Liechtenstein

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